—Ich. Wagte. Es. Ihr.
—Ei, Resident, rief Mevrouw Havelaar, da giebt’s gar keinen Zweifel!
—Nicht. Zuzusagen. Denn. Es. Ist.
—Und wären es auch ihrer zehn, wenn sie nur vorlieb nähmen bei uns.
—Eine. Grosse. Last. Und. Sie. Ist.
—Aber das Reisen ist bei ihrer Lage unmöglich, Resident!
Ein heftiger Ruck des Wagens, der aus dem Morast gezogen wurde, setzte ein Ausrufungszeichen hinter Tines Erklärung, dass Frau Slotering unmöglich reisen könne. Jeder hatte pflichtgemäss sein erschrecktes »hopsa!« gerufen, das auf solchen Stoss folgt, Max hatte in seiner Mutter Schoss die Banane wiedergefunden, die er durch den Ruck verloren hatte, und schon war man ein ganzes Ende dem demnächst zu erwartenden Morastloch näher, als endlich der Resident beschliessen konnte, seinen Satz zu vollenden, indem er hinzufügte:
—Eine. Eingeborne. Frau.
—O, das bleibt sich gleich, suchte Mevrouw Havelaar verständlich zu machen. Der Resident nickte, als wie zufrieden, dass die Sache geregelt sei, und da das Sprechen so schwer fiel, brach man das Gespräch ab.
Die genannte Frau Slotering war die Witwe von Havelaars Vorgänger, der zwei Monate vorher gestorben war. Verbrugge, dem darauf vorläufig die Amtsfunktionen eines Assistent-Residenten übertragen waren, hätte das Recht gehabt, während dieser Zeit die geräumige Wohnung einzunehmen, die zu Rangkas-Betung so wie in jeder Abteilung von Landeswegen für das Oberhaupt der Landschaftsverwaltung hergerichtet ist. Er hatte dies jedoch nicht gethan, zum Teil, weil er vielleicht fürchtete, zu bald wieder ausziehen zu müssen, zum Teil, um die Benutzung derselben jener Dame mit ihren Kindern zu überlassen. Hinwiederum wäre Raum genug gewesen, denn ausser der sehr grossen Assistent-Residentenwohnung selbst stand daneben auf demselben »Erbe« noch ein anderes Haus, das früher dieser Bestimmung gedient hatte und trotz des einigermassen baufälligen Zustandes zum Bewohnen noch immer sehr geeignet war.