Aber nicht darum allein war mein Herz erfreut. Denn auch in andern Geländen würde ich viel Gutes gefunden haben.
Doch ich gewahrte, dass Eure Bevölkerung arm ist, und hierüber war ich froh im Innersten meiner Seele.
Denn ich weiss, dass Allah den Armen lieb hat und dass Er Reichtum giebt dem, den Er prüfen will. Doch zu den Armen sendet Er, wer sein Wort spricht, auf dass sie sich aufrichten in ihrem Elend.
Giebt Er nicht Regen, wo der Halm verdorrt, und einen Tautropfen in den Blumenkelch, der Durst hat?
Und ist es nicht schön, ausgesendet zu werden, dass man die Ermüdeten suche, die zurückblieben nach der Arbeit und niedersanken am Wege, da ihre Kniee nicht stark mehr waren, hinaufzugehen nach dem Orte des Lohnes? Sollte ich nicht erfreut sein, die Hand reichen zu dürfen dem, der in die Grube fiel, und einen Stab zu geben dem, der die Berge erklimmt? Sollte nicht mein Herz aufspringen vor Lust, wenn es sich erwählet sieht unter vielen, aus Klagen ein Gebet zu machen und Danksagung aus Weinen?
Ja, ich bin froh aus Herzens Grunde, gerufen zu sein nach Bantan-Kidul!
Ich habe gesagt zu der Frau, die meine Sorgen teilt und mein Glück grösser macht: freue dich, denn ich sehe, dass Allah Segen giebt auf das Haupt unseres Kindes! Er hat mich gesendet an einen Ort, wo nicht alle Arbeit abgelaufen ist, und er schätzte mich würdig, da zu sein vor der Zeit der Ernte. Denn nicht im Schneiden des Padie ist die Freude: die Freude ist im Schneiden des Padie, den man gepflanzt hat. Und die Seele des Menschen wächst nicht vom Lohne, sondern von der Arbeit, die den Lohn verdient. Und ich sagte zu ihr: Allah hat uns ein Kind gegeben, das dereinstmals sagen wird: »Wisset Ihr, dass ich sein Sohn bin?« Und dann werden da welche sein im Lande, die ihn grüssen mit Liebe und die die Hand auf sein Haupt legen werden, und sie werden sagen: »Setze dich nieder zu unserm Mahl, und bewohne unser Haus, und nimm deinen Teil von dem, was wir haben, denn ich habe deinen Vater gekannt.«
Häupter von Lebak, es ist viel zu arbeiten auf Eurem Landstrich!
Sagt mir, ist nicht der Landmann arm? Reift nicht Euer Padie so oft zur Speise für die, die nicht gepflanzt haben? Sind da nicht viele Verkehrtheiten in Eurem Lande? Ist nicht die Anzahl Eurer Kinder gering?
Ist nicht Scham in Euren Seelen, wenn der Bewohner von Bandung, das da gen Osten liegt, Eure Landschaft besucht und fragt: »Wo sind die Dörfer und wo die Besteller des Landes? Und warum höre ich den Gamlang nicht, der Freudigkeit spricht mit kupfernem Munde, noch das Gestampfe des Padie von Euren Töchtern?«