Und sollte ich nicht auf Arbeit dringen, ich, der ich selbst vom Morgen bis zum Abend ans Geschäft denke? Ist nicht schon dieses Buch—das Stern mir so sauer macht—ein Beweis, wie gut ich es meine mit der Wohlfahrt unseres Vaterlandes und wie ich dafür alles übrig habe? Und wenn ich so schwer arbeiten muss, ich, der ich getauft bin—in der Amstelkirche—sollte man dann von dem Javanen nicht verlangen können, dass er, der seine Seligkeit erst verdienen soll, die Hände rühre?

Wenn die Vereinigung—von Nr. 5e meine ich—zu stande kommt, schliesse ich mich ihr an. Und ich werde auch die Rosemeyers hierfür zu gewinnen suchen, weil die Zuckerraffinadeure auch daran interessiert sind, obgleich ich nicht glaube, dass sie zweifelsohne sind in ihren Gesinnungen —die Rosemeyers meine ich—denn sie halten ein katholisches Mädchen.

Wie es auch sei, ich werde meine Pflicht thun. Das habe ich mir selbst gelobt, als ich mit Fritz von der Betstunde nach Hause ging. In meinem Hause wird dem Herrn gedient, dafür werde ich sorgen. Und dies mit um so mehr Eifer, da ich je länger desto mehr einsehe, wie weise doch alles geordnet ist, wie liebreich die Wege sind, die wir geführt werden an Gottes Hand, und wie Er uns erhalten will für das ewige und für das zeitliche Leben, denn der Boden von Lebak kann sehr gut geeignet gemacht werden für die Kaffeekultur.

Zehntes Kapitel.

Wiewohl ich, wo Grundsätze in Frage stehen, niemanden schone, so habe ich doch die Einsicht, dass ich bei Stern einen andern Weg einschlagen muss als bei Fritz, und da zu erwarten ist, dass mein Name—die Firma ist Last & Co., doch ich heisse Droogstoppel: Batavus Droogstoppel—sich mit einem Buch verknüpfen wird, in dem Sachen vorkommen, die sich nicht mit der Achtung vertragen, die jeder anständige Mann und Makler sich selber schuldig ist, so erachte ich es für meine Pflicht, hier mitzuteilen, wie ich mir Mühe gab, auch den Stern auf den rechten Weg zurückzubringen.

Ich habe ihm nicht vom Herrn gesprochen—denn er ist Lutheraner—aber ich habe auf sein Gemüt und auf sein Ehrgefühl gewirkt. Man sehe, wie ich das angefangen habe, und beachte dabei, wie weit man es mit Menschenkenntnis bringt. Ich hatte ihn sagen hören: »auf Ehrenwort!« und fragte, was er darunter verstände.

—Nun, sagte er, dass ich meine Ehre verpfände für die Wahrheit dessen, was ich sage.

—Das ist sehr viel, entgegnete ich. Sind Sie so fest überzeugt, dass Sie immer die Wahrheit sagen?

—Ja, erklärte er, die Wahrheit sage ich stets. Wenn die Brust mir erglüht ...

Der Leser weiss den Rest.