»Na, und Sie, Herr Lehrer, nehmen Sie Platz und plaudern wir ein bißchen. Ich sehe, Sie sind ein guter Kerl, mit dem sich leben läßt,« begann Termosesow, als er mit Warnawa allein war, der ihn in fünf Minuten in sein ganzes trauriges Schicksal daheim und draußen eingeweiht hatte. Nichts wurde vergessen, weder die Mutter, noch die Totengebeine, noch Achilla, noch Tuberozow, bei dessen Namen Termosesow seine Aufmerksamkeit verdoppelte. Endlich erzählte der Lehrer auch noch von der Vormittagsschlacht des Diakons mit dem Kommissar Danilka.
Bei diesem Bericht räusperte sich Termosesow, klopfte Prepotenskij auf das Knie und sagte leise:
»Also, Herr Professor, ich beauftrage Sie hiermit, mir morgen früh diesen Kleinbürger unbedingt herbeizuschaffen.«
»Den Danilka?«
»Ja, den der Diakon beleidigt hat.«
»Das ist ja eine Kleinigkeit.«
»Also her mit ihm!«
»Morgen in aller Frühe ist er hier.«
»Recht so. Sie sind ein Prachtkerl, Prepotenskij!« lobte ihn Termosesow, und da in diesem Augenblick die Hausfrau wieder eintrat, wandte er sich an sie: »Hören Sie, er gefällt mir ausnehmend, und wenn er mich mit dem Popen Tuberozow bekannt macht, so nenn' ich ihn einen ganz klugen Kopf.«
»Ich kann ihn nicht ausstehn und rate Ihnen nicht, seine Bekanntschaft zu machen,« stammelte Warnawa, »wenn Sie es aber für nötig halten …«