»Es ist sehr nötig, lieber Freund.«
»Dann kommen Sie heute mit zum Abendessen beim Polizeichef, dort lernen Sie unsere ganze Gesellschaft kennen.«
»Schön. Ich geh überall hin. Aber ich muß doch eingeladen sein.«
»Ach, das ist ganz leicht zu machen,« fiel ihm der Lehrer ins Wort. »Ich werde sofort zum Polizeichef gehen und ihm im Namen von Daria Nikolajewna mitteilen, sie bäte um Erlaubnis, abends ihren Petersburger Gast mitzubringen.«
»Prepotenskij, komm in meine Arme!« rief Termosesow, und als der Lehrer aufstand und auf ihn zuging, küßte er ihn. Dann drehte er ihn linksherum und sagte: »Geh und handle!«
Stolz und seines Ruhmes nun völlig sicher, nahm Warnawa seine Mütze und ging. Nach einer Stunde, die Termosesow dazu benutzt hatte, der Biziukina klarzumachen, daß man keinen Dummkopf merken lassen dürfe, für wie dumm man ihn halte, kam der Lehrer mit der Botschaft zurück, Porochontzews wären sehr erfreut, die Herrschaften heute abend bei sich zu sehen.
»Und was den Kleinbürger Danilka betrifft, den Sie kennen lernen wollten,« fügte er endlich hinzu, »so habe ich ihn bereits ausfindig gemacht. Er steht draußen vor dem Tor.«
Termosesow belobte Warnawa nochmals für seine Findigkeit, stand auf und bat den Lehrer, ihn an irgendeinen stillen Ort zu führen, wo er ungestört mit Danilka reden könne.
Prepotenskij führte Ismail Petrowitsch in die leere Kanzlei des Akziseeinnehmers und stellte ihm dort den Kommissar vor.