»Schluß! … Der Streit mit mir hat ein Ende! … Von nun an herrscht Frieden und Wohlgefallen. Den wievielten haben wir heute? Den vierten Juni. Notiert's Euch: ›am vierten Juni Frieden und Wohlgefallen‹. Denn Friede soll mit allen sein. Der Lehrer Warnawka kriegt's jetzt aber zu spüren.«
»Was hast du? Nach Branntwein riechst du nicht und schwindelst doch.«
»Ich schwindeln! Ihr sollt bald sehen, wie ich schwindle! Heut ist der vierte Juni, der Tag des heiligen Methodius von Pesnosch, – notiert Euch das auch, denn mit diesem Tage geht es los.«
Der Diakon richtet sich auf den Ellenbogen noch höher auf und flüstert, sich fast bis zum Gürtel ins Fenster hineinschiebend:
»Ihr wißt wohl gar nicht, was der Lehrer Warnawka getan hat?«
»Nein, Freundchen, ich habe nichts gehört. Was hat der Tunichtgut denn getan?«
»Etwas Entsetzliches! Er hat einen Menschen im Topf gekocht.«
»Diakon, du lügst!« ruft die Pröpstin.
»Nein, er hat ihn gekocht!«