»Weißt du noch, wie du mir Vorwürfe machtest wegen der Pfeife?«
»Verzeiht.«
»Nicht doch, ich bin dir dankbar dafür, und wenn ich im Rauchen auch nichts besonders Schlechtes sehe und diese Gewohnheit gehabt habe, so habe ich doch heute, um dem Gerede ein Ende zu machen, davon abgelassen und alle meine Pfeifen einem Zigeuner geschenkt.«
»Einem Zigeuner!« rief der Diakon mit strahlendem Gesicht.
»Ja. Es kann dir übrigens gleich sein, wem ich sie gegeben habe; gib aber auch du deine Wildheit irgend jemandem. Du bist kein Jüngling mehr, sondern bald fünfzig, und du bist auch kein Kosak, denn du trägst die Kutte. Und jetzt sage ich dir noch einmal Lebewohl, denn ich muß fahren.«
Zehntes Kapitel.
Im Biziukinschen Hause ließ sich der neue Tag wenig freundlich an: die gnädige Frau vermißte ein kostbares Brillantenkollier, das sie gestern abend getragen hatte und das heute nirgends zu finden war. Die ganze Dienerschaft war auf den Beinen, und die Herrschaft ebenfalls. Man suchte das Verlorene in der Laube und im ganzen Hause, aber es war und blieb verschwunden.