»Ja, Vater Propst, jetzt … Auch wenn Ihr kein Wort gesagt hättet, es ist doch schon alles aus.«

Tuberozow blieb vor ihm stehen und sah ihn mit einem scharfen, durchdringenden Blick an. Gestalt und Gesicht des Diakons sahen nicht gerade vorteilhaft aus. Die dichten, natürlichen Locken machten den Eindruck einer schief aufgesetzten Perücke: die rechte Seite der Stirn war viel zu weit entblößt, die linke fast bis zum Auge verdeckt.

Der Propst dachte nach, was denn wohl noch mit dem unvorsichtigen Diakon geschehen sein mochte, dieser aber sagte, die Augen starr auf den Hut gerichtet, den er in der Hand hin- und herdrehte:

»Ich habe schon gestern, Vater Propst … gleich nachdem ich von der Biziukinschen heimgekommen war … denn wir waren alle vom Polizeichef noch dorthin gegangen … zu meiner Bedienerin gesagt: ›Nein,‹ sagt' ich, ›Esperance, der Vater Sawelij hat recht: der Starke rühme sich nicht seiner Kraft und baue nicht auf seine Macht.‹«

Statt ihm zu antworten, ging der Propst auf den Diakon zu und strich die Haare zurück, welche die linke Seite seines Gesichtes so übermäßig bedeckten.

»Nein, Vater Sawelij, hier ist nichts, aber da,« sagte Achilla leise und schob die Hand des Propstes auf seinen Nacken.

»Schäme dich, Diakon,« sagte Tuberozow.

»Es tut auch weh, Vater Propst,« sagte Achilla, sich an die Brust schlagend, und fing bitterlich zu weinen an. »Dafür werde ich mich nun täglich und stündlich martern.«

Tuberozow schüttete keinen Tropfen mehr in diesen Leidenstrank des armen Achilla. Im Gegenteil. Er machte ein paar Schritte durchs Zimmer und sagte dann, den Diakon am Arme fassend: