»Ein braves Volk. Ich danke.«

»Ja, es ist brav, unser Volk, sogar sehr brav, aber es weiß noch nicht recht, wie es eine Sache anfangen soll.«

»Finsternis, Finsternis über dem Abgrund … doch über allem schwebt der Geist des Herrn,« sagte der Propst, seufzte tief und bat um das Papier, von dem der Zwerg gesprochen hatte.

»Wozu braucht Ihr es denn, Vater Propst, dieses Papier?« fragte der Zwerg schlau lächelnd. »Morgen wird es dem überreicht, an den es gerichtet ist –«

»Gib es mir, ich will es besehen.«

Der Zwerg knöpfte seinen Rock auf, um seinen Brustbeutel herauszuholen, schien sich aber plötzlich auf etwas zu besinnen.

»Nun, so gib doch her,« bat Sawelij.

»Aber werdet Ihr … werdet Ihr es nicht zerreißen, Vater Propst?«

»Nein,« sagte Tuberozow fest, und als der Kleine ihm das Blatt hinreichte, das mit winzigen und riesengroßen, deutlichen und ganz unleserlichen Unterschriften bedeckt war, murmelte Sawelij andächtig: