»Du hast recht, mein lieber Freund, tu, wie die Gemeinde dir befohlen.«
Zweites Kapitel.
Nikolai Afanasjewitsch hatte viel Mühe, um seinen Auftrag auszuführen, aber er war ebenso unermüdlich wie geschickt. Dieser kleine Abgesandte der großen Gemeinde kannte weder Ermattung noch Überstürzung. Wie eine Klette hängte er sich an alle, die ihm förderlich sein konnten, und ließ sie nicht los. Den Propst besuchte er allabendlich, doch erzählte er ihm nichts von seinen Bemühungen, und Sawelij selbst dachte nicht daran, ihn zu fragen. Inzwischen rückte aber die Sache so gut vorwärts, daß am neunten Tage nach dem Tode Natalia Nikolajewnas, als der Propst vom Friedhof gekommen war, der Zwerg zu ihm sagen konnte:
»Nun, lieber Vater Propst, macht Euch zur Heimreise fertig. Man entläßt Euch.«
»Der Wille des Herrn sei über mir,« erwiderte Tuberozow gleichgültig.
»Man verlangt nur eines von Euch, Ihr sollt Euch schriftlich verpflichten, dieses hinfort nicht mehr zu tun.«
»Gut; ich will's nicht mehr tun … werde es nicht tun … ich bin schwach und zu nichts mehr zu brauchen.«
»Wollt Ihr Eure Unterschrift geben?«