Ihre Unterredung dauerte sehr lange. Achilla trank in der Zeit einen ganzen Samowar leer, Vater Tuberozow aber füllte seine Tasse immer von neuem und sagte:

»Trink nur, Lieber, trink nur noch,« – und wenn Achilla die Tasse geleert hatte, meinte der Propst: »Nun erzähle weiter, Freund, was hast du noch alles gesehen und erlebt?«

Und Achilla erzählte. Gott weiß, woher er das alles hatte, – Wichtiges und Unwichtiges bunt durcheinander. Was aber den Vater Sawelij am meisten wunderte, waren die vielen seltsamen Worte, die Achilla erbarmungslos in seine Rede mengte, mochten sie passen oder nicht, Ausdrücke, wie er sie vor seiner Petersburger Reise nicht nur nie gebraucht, sondern wohl auch gar nicht gekannt hatte.

So fing er zum Beispiel plötzlich ganz unvermittelt an: »Denk dir einmal, Vater Sawelij, diese Kumbination …« (Das ›u‹ wurde unbarmherzig scharf betont.)

Oder:

»Wie er mir das sagte, da sah ich ihn an und antwortete: ›Nein, mein Bester, je vous perdu! Das wäre mir gerade der rechte Türlütütü!‹«

Mit welch großer Teilnahme Vater Tuberozow auch seinem Diakon zuhörte, – als diese und ähnliche Ausdrücke sich immer häufiger wiederholten, runzelte er die Stirn und rief endlich ungeduldig:

»Was soll das eigentlich? Wo hast du all diese dummen Redensarten gelernt?«

Aber der begeisterte Achilla war so eifrig dabei, dem Propst alle seine aus der Residenz mitgebrachten Herrlichkeiten zu zeigen, daß er auch vor den tollsten Wortbildungen nicht zurückschreckte.