»Begreifst du, was das heißt: ohne Anfang und ohne Ende?«

Achilla erwiderte, er begreife es, und fuhr mit lauter Stimme fort:

»Es ist ein Gott, der in der Dreifaltigkeit angebetet wird, der ewig ist, nicht Anfang noch Ende seines Seins hat, sondern immer war, ist und sein wird.«

»Amen,« sagte Sawelij lächelnd, und immer noch lächelnd stand er auf, faßte freundlich Achillas Hand und sagte:

»Komm, ich will dir etwas zeigen.«

»Gerne,« erwiderte der Diakon.

Und Hand in Hand gingen sie aus dem Zimmer, durchschritten den ganzen Hof und blieben schließlich in der Mitte des mit glänzendem frischen Schnee bedeckten Gemüsegartens stehen. Der Alte zeigte dem Diakon das Kreuz des Doms, wo sie so lange Zeit zusammen vor dem Altar gestanden hatten; dann richtete er immer noch schweigend den Zeigefinger abwärts und sagte streng:

»Falle nieder und bete!«

Achilla kniete nieder.

»Sprich: Herr, reinige mich Sünder und sei mir gnädig,« sagte Sawelij und beugte sich selbst als erster zur Erde.