Ich weiß nicht mehr, in was für Worte ich meine Antwort, daß ich nicht alle Altgläubigen für dumm halte, kleidete.

»Nun, wenn du sie für so klug hältst, – wie viele hast du schon auf den rechten Weg geleitet?«

»Noch kann ich mich keiner Erfolge rühmen,« entgegnete ich, »aber das hat seine Gründe.«

Sie: »Was für Gründe meinst du?«

Ich: »Man behandelt sie nicht in der entsprechenden Weise, und das Übel wächst infolge des Wankelmuts, den sie in der orthodoxen Gemeinde und auch bei der Geistlichkeit selbst beobachten.«

Sie: »Du sagst ›Übel‹. Was ist denn an ihnen so Übels? Harmlose Narren vor dem Herrn sind sie, deren ganze Sünde darin besteht, daß sie zuviel Bücher gelesen haben.«

Ich: »Allein, der rechtgläubige Altar leidet unter solcher Spaltung.«

Sie: »Ihr solltet diesem Altar treuer dienen und ihn nicht zum Kramladen machen, dann würde keiner von euch abfallen. Ihr handelt ja aber alle mit dem Heil, wie andere Leute mit Tuch.«

Ich schwieg.