Neuntes Kapitel.

Nach der Beerdigung Tuberozows wurde es im Hause des Propstes unheimlich still. Achilla war nirgends zu erblicken. Die Sonne geht auf und beleuchtet den vereinsamten Hof. Öde ist er und tot; Wolken ziehen vorüber und spiegeln sich in den Scheiben der Fenster, wie Schatten aus einer andern Welt – aber drinnen regt sich nichts.

Diese unheimliche Ruhe erfüllte die Nachbarn mit Angst. Man fing an, sich ernstlich um den Diakon zu sorgen.

Zacharia besuchte ihn. Lange ging der sanfte Alte aus einem Zimmer ins andere und rief:

»Diakon, wo bist du? Höre doch, Diakon!«

Aber niemand antwortete. Endlich öffnete Vater Zacharia die Tür zur kleinen Kammer, welche der Diakon bewohnt hatte.

»Was ruft Ihr so laut, Vater Zacharia?« kam aus der Finsternis die Stimme Achillas.

»Du fragst noch, mein Lieber? Wo steckst du die ganze Zeit?«