»Eben dieses Hemmnis ist's, was mich peinigt.«
»Was kommst du immer mit deinem ›peinigt, peinigt‹! Das ist nicht gut, mein Lieber.«
»Ja, was ist denn überhaupt noch gut? Nichts!«
»Nun, wenn du selbst einsiehst, daß es nicht gut ist, so mußt du auch Vernunft haben: gegen das Naturgesetz kannst du nichts.«
»Ach, was redet Ihr nun wieder vom ›Naturgesetz‹, Vater Zacharia! Wenn mich nun eben dieses Naturgesetz peinigt!«
»Ja, was willst du denn machen?«
»O du grundgütiger himmlischer Vater! So laßt mich doch mit Euren Gesetzen in Ruh', Vater Zacharia! Nichts will ich machen!«
»Ja, wirst du denn von nun ab immer so daliegen?«
Der Diakon schwieg. Dann seufzte er und sagte ganz leise:
»Ich trauere immer noch sehr und Ihr kommt und redet von gleichgültigen Dingen. Was also wollt Ihr von mir haben?«