Durch die Subskription kamen zweiunddreißig Rubel zusammen.
Der Diakon wollte überhaupt nichts zeichnen und fand den ganzen Plan verkehrt.
»Weshalb bist du dagegen?« fragte ihn Benefaktow.
»Weil das alles eitel ist,« antwortete Achilla.
»Worin seht Ihr die Eitelkeit?« warf Grazianskij trocken dazwischen.
»Wie kann man einem solchen Manne namens der ganzen Gemeinde ein Denkmal für zweiunddreißig Rubel setzen? So ein Denkmal ist nicht besser als eine Pistole für einen Groschen. Nein, diese Kränkung will ich ihm nicht antun. Ich bitte, mir das gütigst zu erlassen.«
Am Abend erbat sich der Diakon vom neuen Propst einen vierzehntägigen Urlaub nach der Gouvernementsstadt, der ihm auch bewilligt wurde.
So begab sich Achilla auf die Wanderschaft, die er schon so lange zur Verwirklichung seiner großartigen Absichten geplant hatte. Schon in jenen Tagen, als er noch in seinem Kämmerlein auf der bretternen Bettstatt lag, war ihm der Gedanke gekommen, dem Vater Tuberozow ein Denkmal zu setzen, aber nicht für dreißig Rubel, sondern für all sein Geld, für all die zweihundert Rubel, die er aus dem Verkauf seines durch die Arbeit eines ganzen Lebens erworbenen Gutes gelöst hatte. Achilla hielt diese Summe für völlig ausreichend, um ein Monument zu errichten, das allen Zeiten und Völkern ein Wunder dünken müßte, ein so gewaltiges Monument, daß sein idealer Entwurf sogar in seinem eigenen Kopfe nicht Platz genug hatte.