»Wer bist du? Du mit dem Feuergesicht? Laß mich durch!«
Zacharia sah sich ängstlich um und machte ein verblüfftes Gesicht, denn kein feuriger Mann war zu sehen; aber in seiner Angst war es ihm vorgekommen, als hätte Achilla sich von seinem eigenen Leibe gelöst und wäre hier in der Stube auf jemand gestoßen, mit dem er gerungen und den er dann überwunden hätte …
Der ängstliche Alte bebte am ganzen Leibe, schloß die Augen und lief hinaus. Einige Minuten später ertönte vom Turme der Domkirche das traurige Geläut der Totenglocke für den verstorbenen Diakon Achilla.
Zwanzigstes Kapitel.
Die Chronik von Stargorod geht zu Ende, und ihr letzter Punkt soll der Nagel sein, der in den Sargdeckel des Vaters Zacharia geschlagen ward.
Der sanfte Greis überlebte Sawelij und Achilla nicht lange. Er lebte nur noch bis zum großen Fest des Frühjahrs, dem Ostersonntag, und entschlief ganz sacht während des Gottesdienstes.
Für die Klerisei von Stargorod kam eine Zeit völliger Erneuerung.