»Dreimal antwortet dir die Güte des Herrn: was kann es Schöneres geben, als in solchem Frieden zu leben und in ihm sein Dasein zu vollenden.«

»Wahr, sehr wahr,« antwortet der Rittmeister mit einem Seufzer. »Da haben der Arzt und ich uns eine kleine Neuerung gestattet: wir erlaubten dem Warnawa eine Leiche auszukochen. Wozu hat das nicht geführt! Übrigens, Diakon, vergiß nicht, daß du versprochen hast, dem Warnawa die Knochen wegzunehmen.«

»Warum sollte ich's vergessen? Ich bin kein Manichäer, den man hundertmal mahnen muß. Was ich versprochen habe, das halte ich auch.«

»Hast du? Hast du's wirklich schon?«

»Natürlich hab' ich's.«

»Du flunkerst, Diakon!«

Achilla schweigt.

»Warum redest du denn nicht? Erzähle doch, wie du ihm die Knochen weggenommen hast. Nun? Was Teufel bist du denn heut so solide?«

»Warum soll ich nicht solid sein, wenn meine Taille es mir gestattet?« erwidert Achilla selbstbewußt. »Ihr zwei, du und der Arzt, macht Dummheiten, und ich muß sie wieder gutmachen. Na, da bin ich eben zum Warnawa ins Fenster hineingestiegen, hab die Knochen alle in einen Sack gesteckt …«