Statt der erwarteten Antwort der »Rätin« erschien der liberale Akziseeinnehmer Biziukin selbst am Fenster und hielt dem Diakon den kahlen Schädel des Skeletts vor Augen.
»Sei mal so gut und lege das Ding fort, sonst werde ich böse,« entgegnete Achilla höflich. Von innen ertönte nur ein höhnisches Gelächter, und der Einnehmer ließ den Schädel laut und schauerlich mit den Zähnen klappern.
»Ich schlag euch alle zu Brei,« brüllte Achilla, indem er mit beiden Händen einen mächtigen Stein packte, der neben dem Fundament lag und gut zwei Zentner wiegen mochte. Im selben Augenblick, als er mit flammenden Augen dieses ungeheure Geschoß emporhob, um es gegen seine Widersacher zu schleudern, fiel ihm von hinten jemand in den Arm, und eine bekannte Stimme rief gebieterisch:
»Laß liegen!«
Es war Tuberozow. Mit strengem Gesicht, schwer atmend und zitternd vor Erregung stand Propst Sawelij vor ihm. Achilla gehorchte. Noch einen zornigen Blick aus seinen vor Wut geröteten Augen warf er auf den Einnehmer, dann schleuderte er den Stein mit solcher Wucht zur Seite, daß er einen Zoll tief in den Boden drang.
»Geh nach Hause,« flüsterte ihm Sawelij zu und wandte sich selbst zum Gehen.
Achilla widersetzte sich auch diesem Befehl nicht und schlich leise und niedergeschlagen, wie ein sonst artiger Schulbub, der bei einem dummen Streich ertappt worden ist, von dannen.
»Gott, was für eine alberne und ärgerliche Geschichte,« sagte Tuberozow, mühsam nach Luft schnappend, zu Darjanow, der ihn inzwischen eingeholt hatte.
»Macht Euch keine unnützen Gedanken, die Sache wird weiter keine Folgen haben.«