Als Nikolai Afanasjewitsch ins Zimmer getreten war, legte er zuerst die Händchen an die Hosennaht, drückte dann die Rechte mit der Mütze ans Herz, machte einen Kratzfuß und schritt etwas breitbeinig gerade auf die Hausfrau zu.
»Unser gnädiger Herr Nikita Alexejewitsch Plodomasow und der gnädige Herr Parmen Semenowitsch Tuganow,« sagte er mit leiser und eintöniger Greisenstimme, »haben uns in ihrem eigenen und im Namen ihrer Frau Gemahlin befohlen, daß wir als ihre Diener Ihnen, gnädige Frau Olga Arsentjewna, ihren Glückwunsch darbringen. – Schwesterlein, wiederholt es,« wandte er sich an die neben ihm stehende Schwester, und als diese mit ihrer Gratulation fertig war, machte Nikolai Afanasjewitsch vor dem Polizeichef ebenfalls einen Kratzfuß und fuhr fort:
»Und auch Ihnen, gnädiger Herr Woin Wasiljewitsch, und der ganzen geehrten Gesellschaft einen herzlichen Glückwunsch zum frohen Familienfest. Und ferner habe ich, gnädiger Herr, Ihnen zu melden, daß mein gnädiger Herr und Parmen Semenowitsch Tuganow, die mich und meine Schwester als Gratulanten hierher gesandt haben, es gütigst zu entschuldigen bitten, daß sie ihren Glückwunsch durch uns unwürdige Knechte darbringen lassen; aber sie können leider über ihre Zeit nicht verfügen. Sie wollen sich heute abend noch persönlich deswegen entschuldigen.«
»Parmen Semenowitsch will herkommen?« rief der Polizeichef.
»Mit meinem gnädigen Herrn Nikita Alexejewitsch Plodomasow, der sich auf der Durchreise nach Petersburg hier aufhält, und um Vergebung bittet, wenn er im Reiseanzug erscheint.«
Der Gesellschaft bemächtigte sich bei dieser Mitteilung eine leichte Erregung, welche der Zwerg benutzte, um auf Tuberozow zuzugehen und seinen Segen entgegenzunehmen. Dabei sagte er leise:
»Parmen Semenowitsch bittet, Ihr möchtet heute abend auch hier sein.«
»Sag' ihm, Lieber, ich würde kommen,« erwiderte Tuberozow.
Der Zwerg empfing dann auch von Zacharia den Segen. Der Diakon Achilla ergriff die Hand des kleinen Mannes, der sich ehrerbietig vor ihm verbeugte und dabei lächelnd sagte:
»Ich bitte Euch nur, werter Herr, versucht Eure Heldenkraft nicht an mir.«