»So ganz konnte sie dich aber doch nicht für einen Hasen halten, wenn sie dich sogar verheiraten wollte?« sagte der Polizeichef Porochontzew.

»Ja, das hat sie gewollt, Woin Wasiljewitsch. Freilich, freilich,« erwiderte der Kleine, die Stimme immer mehr dämpfend, »das hat sie gewollt.«

»Wirklich, Nikolai Afanasjewitsch?« riefen mehrere Stimmen zugleich.

Nikolai Afanasjewitsch wurde ganz rot und flüsterte:

»Lügen wäre Sünde, – ja es war so.«

Und nun stürmte die ganze Gesellschaft auf den Zwerg ein:

»Erzählen, Nikolai Afanasjewitsch, erzählen!«

»Ach, werte Herrschaften, was ist da zu erzählen?« suchte Nikolai Afanasjewitsch lachend und errötend und die Hände ausstreckend die Zudringlichen abzuwehren.

Man gab nicht nach. Die Damen faßten seine Hände, küßten ihn auf die Stirn; er fing die Damenhände, die sich nach ihm ausstreckten, im Fluge auf und küßte sie, wollte aber trotzdem nicht erzählen, weil er meinte, die Geschichte wäre zu lang und uninteressant. Da schlug plötzlich etwas dröhnend gegen den Fußboden, die Hausfrau, die in diesem Augenblick vor dem Lehnstuhl des Zwerges stand, trat erschrocken zurück, und den erstaunten Blicken von Nikolai Afanasjewitsch zeigte sich der Diakon Achilla, kniend mit hoch emporgereckten Armen.

»Herzchen!« flehte er mit heftigen Kopfbewegungen. »Erzähle, wie sie dich verheiraten wollten.«