Katerina Lwowna sagte noch immer nichts.
Ssergej und alle, die Katerina Lwowna beobachteten, sahen aber, wie sie sich vor dem Etappengebäude an den Oberaufseher heranmachte und ihm die siebzehn Kopeken, die sie unterwegs zusammengebettelt hatte, in die Hand drückte.
»Wenn ich noch mehr zusammengebettelt habe, kriegst du noch zehn Kopeken«, flüsterte sie ihm zu.
Der Oberaufseher steckte das Geld in den Ärmelaufschlag und sagte:
»Gut.«
Als diese Unterhandlungen zu Ende waren, blinzelte Ssergej mit einem vielsagenden Hüsteln Ssonetka zu.
»Ach, Katerina Lwowna!« sagte er, sie auf den Stufen des Etappengebäudes umarmend. »Kinder, es gibt auf der ganzen Welt kein zweites Weib wie dieses!«
Katerina Lwowna errötete vor Glück, und ihr stockte der Atem.
Als nachts die Türe leise aufging, sprang sie ungestüm hinaus. Am ganzen Leibe zitternd, tastete sie den dunklen Korridor nach Ssergej ab.
»Meine liebe Katja!« sagte Ssergej, sie umarmend.