Der Fürst beeilte sich den Empfang rasch zu beenden; während der ganzen Zeit war derselbe unruhig, unzufrieden, ärgerlich.
Nachdem alle Bittsteller den Saal verlassen hatten, ging der Fürst nicht in sein Arbeitszimmer, sondern in ein kleines Kabinet, welches rechts vom Eingange lag auf den Hof hinaus führende Fenster hatte und in welchem er jene zu empfangen pflegte, mit welchen derselbe längere private oder sekrete Besprechungen zu machen hatte und in welches er sich stets zurückzuziehen pflegte, sobald er allein sein wollte.
„Traurig ...“ sagte der Fürst, als Drukart in das Kabinet trat.
„Sehr traurig, Excellenz ...“ gab derselbe zur Antwort in seiner ruhigen Art und Weise, welche ihn nie verließ und wodurch er sich vor allen anderen auszeichnete.
„Tfu! ... was für ein Lump ... ein ganz gemeiner Spitzbube ...“
„Gewiß, ein Lump ...“ war die Antwort eines Mannes, welcher begriff, auf was sich alles dieses bezieht und daß darunter der gemietete Ersatzmann des Juden gemeint ist, der den Wunsch äußerte sich taufen zu lassen.
„Im Gesetze ... scheint es ... nichts?“
„Nein, dort gibt es keine Angabe ... wieviel Zeit vergehen muß, ehe der betreffende getauft werden kann ...“
„Nahm Geld ... Lump ... Es ist ... scheint es ... was für ... Glaube!“
„Glaube, nur Vorwand.“