Sie setzte sich an den Flügel und spielte, was? — daran erinnere ich mich nicht mehr.
Ich saß neben ihr; ich betrachtete ihre weißen, zarten, langen Finger, ich bemühte mich in ihrem kalten, unbeweglichen, gleichgültigen Gesichte etwas zu lesen.
Plötzlich fing sie an zu lächeln und mich anzusehen.
„Sie langweilen sich wohl in meiner Gesellschaft?“ frug sie.
„Der Freundschaft wegen würde es genug sein einmal im Monate einen kurzen Besuch hier abzustatten; aber ich komme sehr oft, fast jede Woche hieher.“
Dies sagend stand ich auf und ging, aufgeregt, aus der einen Ecke des Zimmers in die andere.
Sie stand ebenfalls auf und stellte sich vor den Kamin.
„Was wollen Sie damit sagen?“ frug sie ihre hellen, klaren, großen Augen auf mich richtend.
Ich erwiderte nichts.