„Ja, Angst und Bange muß euch auch werden, das habt ihr reichlich verdient, denn so etwas, was bei Euch vorgeht, eine solche Heidenwirtschaft hat die Welt seit dem Tage der Taufe des heiligen Vladimir nicht gesehen und nicht erlebt.“
„Gott mit Euch, Väterchen, ängstigt uns doch nicht so sehr ... geht doch, seid so gut, zu unserem guten Vater Sava und besprecht Euch mit ihm ... er wird gewiß etwas finden, wie man der christlichen Seele helfen kann ...“
Doch der Peregudiner Pope lachte noch heller auf und wurde vor Lachkrampf fast grün und blau, riß die Augen weit auf und rief mit mächtiger Stimme in das Volk hinein:
„Dummköpfe, die ihr alle seid und nichts weiter ... ihr alle ... seid dunkle, dumme, unerleuchtete Köpfe trotz euerer Schule ... blind seid ihr, denn ihr sehet und merket nichts ...“
„Deswegen baten wir ja Dich, Väterchen, zu unserem Sava zu gehen ... er erwartet Dich ja ohnehin in seinem Hause ... geh’ doch zu ihm ... sage ihm alles ... er weiß und sieht alles ...“
„Sieht!“ rief der Pope aus Peregudi. „Nichts, gar nichts sieht er: er weiß nicht einmal, was er ist und nicht sein soll.“
„Wir wissen es aber, daß er unser Pope, unser Vater Sava ist.“
„Nein, er ist es nicht.“
„Ja, er ist unser Pope.“
„Nein, sage ich, er ist es nicht, und ich will es euch beweisen, daß er kein Pope ist.“