„Was ist er denn dann, wenn kein Pope?“
„Er ist weder Christ noch Pope.“
„Wie so, weder Christ noch Pope ... was redet Ihr denn für einen Unsinn ... oder seid Ihr ...?“
„Ich spreche keinen Unsinn ... ich sage euch nochmals, er ist kein Christ ...“
„Ja, was ist er denn dann?“
„Was er ist?“
„Nun ja?“
„Der Teufel allein weiß, was er ist!“
Auf dieses hin sind die Leute zurückgefahren und bekreuzten sich, der Pope aus Peregudi setzte sich in Savas Schlitten und sprach:
„Von hier aus fahre ich geradenweges zum Vikarius; ich bringe ihm eine solche Neuigkeit, worüber nicht nur ihm, sondern auch der gesamten christlichen Welt die Haare zu Berge steigen und sie die Hände über den Köpfen zusammenschlagen und sich auch noch dazu schämen werden; die Schmach aber fällt auf euch allein, denn euer Pope ist kein Pope und kein Christ, euere Kinder sind keine Christen, alle, die Sava getraut, sind nicht getraut, die Toten, die er eingesegnet, sind krepiert wie die Hunde, ohne Vergebung der Sünden, ohne kirchlichen Segen, sie alle braten in der Hölle, werden dort gemartert und gequält in Ewigkeit, denn Niemand, auch das innigste Gebet kann sie mehr retten. — Das, was ich euch eben sagte, ist Wahrheit, lautere Wahrheit ... und damit fahre ich nun zum Vikarius — aber ihr alle, die ihr hier seid und nicht glauben wollet, gehet hin zu der Kerasivna, fraget sie, solange sie noch lebt, und leben wird sie nicht lange mehr, und saget ihr, ich hätte befohlen, daß sie euch sage, was er ist, dieser Mensch, den ihr eueren Popen, eueren Vater Sava nennet ... Ja, ja, jahrelang konnte er Leute ins Verderben führen, jetzt aber sitzt die Elster auf dem Dache seines Hauses und ruft ihm zu: „Sava, Sava, zieh’ den Priesterrock aus ...“ Ja, ja, wir werden uns bald wiedersehen ... Nun aber, Junge, fahre rasch zum Vikarius, Du aber, Elster auf dem Dache, fahre recht kräftig fort zu schreien: „Sava, ziehe rasch den Priesterrock aus ...“ So, jetzt fahre ich, komme aber bald mit dem Vikarius zurück ...“