Ich sagte ihm: trink, so viel Du willst — und er trank.
Er trank sich voll, stieg dann aus und trachtete an die Köpfe der Pferde zu kommen, aber kaum hatte er zwei Schritte gemacht, als er eiligst zurücklief und vor Furcht zitterte.
Was ist denn geschehen? — frug ich — was ist vorgefallen?
„Schau, schau, hin“ — gab er zitternd vor Angst zur Antwort — „siehst Du nicht, und ist Dir nicht klar, daß Du, wenn auch eine gescheite Frau, doch nichts gegen Nikolaus machen kannst?“
Was redest Du denn für einen Unsinn, Du Dummkopf, wer will denn etwas gegen den heiligen Nikolaus beginnen?
„Warum steht er dann dort?“
Wo steht er?
„Dort! — siehst Du ihn nicht, ganz nahe an den Pferdeköpfen.“
Daß Dich, Du dummer Kerl! Du bist betrunken!
„Eh! ich und betrunken?“ — antwortete er — „Dein Mann war auch nicht betrunken und hat Geister gesehen und ich sehe sie auch.“