»Über alles wünsche ich es mir!«
Der junge Bär von Hohen-Esp war wie ausgewechselt, er lachte und sprach lebhafter wie je zuvor.
»Gut! Reichen Sie mir Ihren Arm, Graf, wir wollen diese Quadrille benutzen, um uns den Weg zu bahnen!«
Er sah ihr noch einmal mit leuchtendem Blick in die Augen.
»Ich danke Ihnen!« sagte er wie aus tiefstem Herzen heraus.
Frau von Sprendlingen lächelte: »Glauben Sie in Zukunft nichts, was die Leute faseln! Sie sehen, wie falsch man Sie unterrichtet hatte!« —
Sie schritten an dem Diwan entlang, den großen, goldenen Saaltüren zu, und Frau von Sprendlingen hatte das Empfinden, als sei der Mann mit der hohen Reckengestalt an ihrer Seite ein Baby, welches sie mit einem einzigen Wort, einem einzigen Druck ihrer zierlichen Hand lenkt und dirigiert, wohin es ihr beliebt.
Ihr Blick flog hinüber zu Gräfin Thea, welche, sichtlich zerstreut, ihre Quadrille tanzte, — sie sah weder den Graf von Hohen-Esp noch seine Begleiterin — und ein feines Lächeln des Triumphes zuckte um ihre Lippen.