Der Bär von Hohen-Esp dankt sehr erfreut, verneigt sich und steht im nächsten Augenblick an der Seite der Komtesse.

Er hat es so eilig, ihr zu erzählen, daß es mit der Verlobung Gabrieles ein großer Irrtum ist, aber er kommt fürerst nicht dazu, denn Thea spricht lebhaft auf ihn ein, wendet sich zu den nächststehenden jungen Mädchen und stellt ihnen den Graf vor.

Man lächelt ihm sehr liebenswürdig zu, beginnt ein allgemeines Gespräch und macht dem »modernen Parzival« klar, daß er unter allen Umständen tanzen müsse!

»Sie sehen, Graf, man tanzt hier keinen Walzer, sondern nur Galopp! Je nun, und das ist doch kein Kunststück! Wer so wie Sie eines Hauptes länger ist, wie alles übrige Volk, steuert doch ohne jedwede Gefahr durch all diese Wirbel und hohe Flut!«

Das ist ein Wort!

Guntram Kraffts Auge blitzt auf, — er lacht und verneigt sich vor Thea.

»Mut hat auch der Mameluck, Komtesse — riskieren Sie es mit mir Seebären?«

Einen Augenblick neigt sie das Köpfchen zurück und sieht zu ihm auf.

Welch ein Blick!