Die junge Dame lacht leise auf, ihre sonst so weichen, schwärmerischen Augen blitzen Triumph und hämische Freude.

Mit diesen wenigen, kleinen Bleistiftschnörkeln hat Gabriele das große Los durchgestrichen, welches ein gütiges Schicksal ihr so verführerisch präsentierte.

Die Herrschaft Walsleben, — Hohen-Esp, — eine Grafenkrone und ein bildschöner, ritterlicher Mann — dies alles zerrinnt wie Rauch und Nebel vor diesem winzigen Blättchen Papier, welches ein arrogantes kleines Fräulein sich selber zum Urteil schrieb.

Nun liegt es wie ein unüberwindliches Hindernis vor ihr auf dem Weg zu Glück, Reichtum und Rang, und eine andere kommt und nimmt Besitz davon.

Noch kurze Zeit wirbeln die Gedanken hinter Theas Stirn, dann ist sie einig mit sich, ihr Plan ist ausgereift.

Er ist einfach, sehr einfach, aber gerade dadurch verspricht er den Erfolg.

Gräfin Sevarille dehnt die Arme und schließt mit wohligem Lächeln die Augen.

Sie spielt ein Hazard um den Coeur-König, und schon morgen abend wird sie »va banque« sagen! —