Und der Graf wirft Pelz und Hut ungeduldig ab und tritt mit umwölkter Stirn in das Nebenzimmer.
Dort sitzt er und erledigt voll nervöser Hast die Einladungen.
Es ist schon spät in der Nacht, — Anton lugt besorgt durch die Tür.
Da sieht er Guntram Krafft über einen kleinen zerknitterten Zettel geneigt, das Antlitz bleich und verfallen, wie bei einem Kranken. »Wollen Herr Graf nicht zur Ruhe gehen?«
Er schrickt empor, streicht langsam über die Stirn und nickt.
»Du hast recht, — ich gehe.«
Er ging — aber den Zettel nahm er mit sich. — — —
Am nächsten Morgen wurden in großer Eile die Besuche abgefahren.
Da es eine ungewöhnlich frühe Stunde war, nahm Gräfin Sevarille noch keine Besuche an.