Kann auch er sich auf einen Erben freuen? Im ersten Rausch der Überraschung tat auch er es! — gewiß! — welch eines Mannes Herz schwellt nicht Stolz und Genugtuung, wenn er Vater werden soll!
Ja, er freute sich wie ein Trunkener, — ohne jede Überlegung, — die rührende Ergriffenheit seiner guten Frau steckte auch ihn an!
Aber jetzt, in der stillen, einsamen Nacht, bei nüchterner Überlegung, da schleicht sich in dieses Glücksgefühl eine beklemmende Angst, die sorgende Frage: was soll aus dem Kind werden?
Wie willst du es ernähren? Von was einst standesgemäß unterhalten?
Was antworten, wenn einst der Sohn den Vater fragt: »Wo blieb das Erbe meiner Väter?« Welch ein bitterer, qualvoller Vorwurf! Graf Friedrich Karl will ihn nie hören, — nie! — Er will, er muß es wieder einbringen, was er vergeudet hat! —
Aber wie? —
Je nun, das Glück kann ihm nicht immer den Rücken kehren, einmal muß er doch wieder mit Erfolg spielen, und dann wird er jeden Gewinn anlegen und sein Vermögen ersetzen. All die Herren, welche durch ihn reich geworden sind, müssen ihm Revanche geben, sie müssen es, wenn sie Ehrenmänner sind!
— Der Graf sprang ungestüm auf und sah nach der Uhr.
Sind sie noch im Klub versammelt?