Nein, — es ist zu spät.

Aber morgen! — morgen! —

Und am nächsten Tage spielte er voll nervöser Leidenschaft, hitziger, aufgeregter, wie je.

Und er gewann!

Sein Kopf brannte! Wie unsinnig vor Freude stürmte er zu dem Bankier und legte das Geld an! — Und dann hatte er noch eine Chance!

Der Herzog war entzückt von seinem Viererzug schönster Rappen, welchen er gern seiner jungen Schwiegertochter, der Prinzessin Margarete, zum Geschenk machen wollte.

Prinz Georg, welcher mit Hohen-Esp unterhandelte, bot eine enorme Summe, aber die Eitelkeit des Grafen litt es nicht, daß er sich von seinen berühmten Pferden trennte. Das war jetzt anders geworden.

Er mußte für seinen Sohn Kapital machen! Noch an demselben Tage verkaufte er die Rappen, und das Geld brachte er abermals auf die Bank!

Welch ein Vergnügen ihm das bereitete! Es war etwas so Neues für ihn, zu sparen!

Vorläufig schaffte er auch keine anderen Pferde wieder an. Er kündigte dem zweiten Kutscher, und freute sich, wieviel er dadurch ersparte, — den Unterricht für den anspruchsvollen Engländer und vier Rationen! —