Wahrlich, hat er es?
Nein! tausendmal nein! Noch wird er ein letztes Wort mit dem Schicksal sprechen, noch kann alles wieder gut werden ... ach, so gut! — Und er flüstert ihr mit heiserer Stimme zärtliche Worte ins Ohr und wiegt seinen Knaben auf den Armen.
Niemand ahnt, wie es dabei in seinem Herzen aussieht!
Wahrlich niemand?
Tante Agathe, welche zur Pflege ihrer geliebten Nichte gekommen, blickte ihm oft so seltsam forschend, so wunderlich prüfend in das fahle Angesicht.
Ahnt sie, wie es um ihn steht?
Warum nicht?
Daß seine Verhältnisse zerrüttet sind, pfeifen in der Residenz die Spatzen vom Dache. Wie trostlos sie sind, weiß man freilich noch nicht. —
Der Tag kommt, an welchem der junge Bär von Hohen-Esp getauft werden soll.
Auf Friedrich Karls Wunsch und zum beispiellosen Entzücken der Gräfin hat man von jeder Festlichkeit Abstand genommen.