»Es ist bereits verbraucht?«

Gundula krampfte die Hände ineinander und nickte stumm mit dem Kopf.

»Ich erwartete es kaum anders!« murmelte die alte Dame mit bitterem Lächeln.

Da hob die Herrin von Hohen-Esp jäh das Haupt und starrte sie in atemlosem Entsetzen an. —

»Wenn dem wahrlich so ist — wenn die Güter verschuldet — das Kapital verbraucht und Friedrich Karl nicht fähig ist, sich zu arrangieren, — — was wird dann aus meinem Sohn?«

Das klang wie ein Aufschrei.

Das alte Fräulein von Wahnfried preßte herb die Lippen zusammen.

»Das Opfer väterlichen Leichtsinns, eine verlorene Existenz, welcher vom Spielteufel das Schicksal diktiert ward!«

»Tante Agathe!« —

Gräfin Hohen-Esp faßte den Arm der Sprecherin, ihr Antlitz ward bleich wie der Tod.