»Bedenke die Zukunft, das Glück deines Kindes!«
»Just dies will ich sichern, denn ich gedenke an die Vergangenheit seines Vaters.«
»Gundula! Dieser Wahn ist krankhaft!«
»So scheint's, und doch soll er meinen Sohn an Leib und Seele gesund erhalten!«
»Was soll aus Guntram Krafft werden?!«
»Das, was mit seinem Vater verlorenging, ein echter Hohen-Esp, — ein Herr auf seinem Gebiet, ein Schirmvogt der Not! — Ein Mann, welcher zurückerwirbt, was der Leichtsinn ihm vergeudet und die Welt ihm genommen!«
»Überlege es dir noch reiflich, ehe du das gnädige Anerbieten des Herzogs ablehnst!«
»Ich habe überlegt, — ich überlegte es in jener Stunde, da man Friedrich Karl, den ehemaligen Zögling jener Ritterakademie, als feigen Selbstmörder mit durchschossener Stirn zur Ruhe legte!«
Fräulein von Wahnfried kannte den Klang in der Stimme der Gräfin, sie kannte auch ihre grenzenlose Erbitterung gegen alles, was ihrer Ansicht nach den Leichtsinn Friedrich Karls gefördert!
Und das war alles und jedes in der verderbten, nichtsnutzigen Welt!