»Ich habe kein Geld bei mir, — kommen Sie und holen Sie sich nachher bei Papa ein Trinkgeld!« sagt sie freundlich.

»O bitte, gnädiges Fräulein, — hat nichts auf sich! Ist man gut, daß alles so abgegangen ist!«

Und dann ein Zungenschnalzen des Kutschers, die Pferde bäumen ein wenig aufgeregt, ziehen an und sausen mit dem Schlitten davon.

Die Leute, welche sich angesammelt haben, stehen noch einen Augenblick und schauen dem schellenklingenden Spuk nach, dann zerstreuen sie sich schnell — und auch der Graf von Hohen-Esp schreitet mechanisch weiter.

Sein Blick folgt dem Schlitten, sein Antlitz leuchtet wie verklärt.

Er möchte die Augen schließen, um nur noch ihr Lächeln zu sehen!

Er hat keinen andern Gedanken fürerst wie nur das Lächeln — diesen sanften, weichen Druck ihrer kleinen Hand.

Ihm ist, als wehe noch der feine, diskrete Veilchenduft, den ihre Gestalt ausströmte, als er sie im Arm hielt, zu ihm auf.

Veilchen! Veilchen im Winter!