„Ja, der ging auch allein auf die Bärenjagd!“ antwortete Sabakewitsch.

„Mir scheint, Sie würden es auch fertig bringen, einen Bären umzuschmeißen, wenn Sie allein mit ihm in den Kampf gerieten,“ meinte der Präsident.

„Nein, das bringe ich doch nicht fertig,“ antwortete Sabakewitsch. „Mein seliger alter Herr war doch kräftiger als ich,“ und er fuhr seufzend fort: „Nein, heutzutage gibt’s keine solchen Menschen mehr. Nehmen Sie z. B. gleich mein Leben. Was ist das für ein Leben, nur so, so, lala ...“

„Und warum ist Ihr Leben nicht schön?“ fragte der Präsident.

„Nein, schön kann man es wirklich nicht nennen,“ sagte Sabakewitsch kopfschüttelnd. „Denken Sie doch selbst, Iwan Grigorjewitsch, ich bin schon in den Fünfzigern und bin noch nie krank gewesen; wenn ich auch nur ein einziges Mal Halsschmerzen, ein Geschwür, oder einen Furunkel gehabt hätte .... Das nimmt sicher kein gutes Ende! Das wird sich noch einmal rächen ...“ Bei diesen Worten wurde Sabakewitsch sehr melancholisch.

„Daß dich der ...!“ dachten fast gleichzeitig Tschitschikow und der Präsident: „Worüber der nicht zu klagen hat!“

„Ich habe auch einen Brief für Sie,“ sagte Tschitschikow, während er Pljuschkins Schreiben aus der Tasche zog.

„Von wem?“ fragte der Präsident. Er nahm den Brief in Empfang, entsiegelte ihn und rief erstaunt aus: „Von Pljuschkin! Existiert der auch noch auf dieser Welt? Das ist auch ein Leben! Was war das doch für ein kluger und wohlhabender Mann! Und nun ...“

„Ein Schweinehund!“ sagte Sabakewitsch. „So ein Schuft, der läßt all seine Leute verhungern!“

„Gern, mit Vergnügen!“ rief der Präsident, nachdem er den Brief gelesen hatte, „ich will ihn gerne vertreten! Wann wünschen Sie den Kauf abzuschließen? Jetzt gleich oder etwas später?“