„Wo kommen denn die Flöhe her!“

„Das kann ich nicht wissen. So etwas kommt vor, vielleicht hat er sie sich im Wagen geholt!“

„Du lügst! Unsinn! Es ist dir nicht im Traume eingefallen, ihn zu kämmen; ich glaube, der Esel hat ihm noch von den seinigen abgegeben. Sieh nur, Tschitschikow, sieh nur, was für Ohren! Komm doch, streichele ihn mal!“

„Wozu! Ich sehe es ja auch so! Die Rasse ist gut,“ sagte Tschitschikow.

„Nein, streichele ihn nur mal; befühle mal die Ohren!“

Tschitschikow tat Nosdrjow den Gefallen, und nahm den Hund bei den Ohren. „Ja, es wird ein schönes Tier,“ fügte er hinzu.

„Und fühle mal seine kalte Schnauze an! Nimm doch die Hand!“ Um ihn nicht zu beleidigen, befühlte Tschitschikow auch die Schnauze, indem er bemerkte: „Kein übler Riecher!“

„Ein echter Bullenbeißer!“ fuhr Nosdrjow fort. „Ich muß gestehen, ich habe schon lange nach einem Bullenbeißer gefahndet. Da, Porphyr, trage ihn fort.“

Porphyr nahm das Hündchen beim Bauche und brachte es in den Wagen zurück.

„Hör mal, Tschitschikow, du mußt jetzt unbedingt zu mir kommen. Es sind ja nur fünf Werst von hier. Wir sind im Handumdrehen da. Nachher kannst du meinetwegen auch zu Sabakewitsch fahren.“