„Unsinn! Torheiten! Komm wir spielen noch einen kleinen Pharao.“
„Nein, Bester, spiel lieber allein! Ich kann wirklich nicht, meine Frau wird es mir sehr übel nehmen; ich muß ihr auch noch von der Messe erzählen. Wahrhaftig Freund! es ist meine verfluchte Schuldigkeit, ihr dies kleine Vergnügen zu bereiten. Bitte halte mich nicht auf!“
„Hol doch die Frau der T....! Als ob das so was wichtiges wäre, was ihr miteinander zu tun habt!“
„Nein wirklich, Freund! Sie ist so gut, meine Frau — so brav und treu, eine musterhafte Gattin! Sie tut mir jeden Gefallen. Das kannst du mir glauben, ich bin oft gerührt, bis zu Tränen gerührt. Nein, suche mich nicht zum Bleiben zu veranlassen; so wahr ich ein ehrlicher Mann bin — ich muß fahren. Ich gebe dir mein Wort darauf! Hand aufs Herz!“
„Laß ihn doch fahren, was haben wir von ihm?“ sagte Tschitschikow leise zu Nosdrjow.
„Du hast eigentlich recht!“ meinte Nosdrjow, „ich kann diese Waschlappen nicht leiden!“ und er fügte laut hinzu: „Nun dann hol dich der Teufel. Geh! fahr nur zu deiner Frau, du alter Pantoffelheld!“
„Nein, Freund! du darfst mich nicht Pantoffelheld schelten!“ antwortete der Schwager: „ich verdanke ihr mein Leben. Wirklich! Sie ist so lieb, so gut, so sanft und zärtlich .... mir stehen oft die Tränen in den Augen. Sie wird mich fragen, was ich auf der Messe gesehen habe — ich muß ihr alles erzählen — sie ist so lieb ....“
„Also mach, daß du fortkommst, und schwindele ihr irgend einen Blödsinn vor!“
„Nein, hör mal, lieber Freund! du darfst nicht so von ihr sprechen, damit beleidigst du gewissermaßen auch mich, sie ist so gut und lieb.“
„Nun dann packe dich doch! Mach, daß du zu ihr kommst!“