„Ganz einfach, weil ich nicht will, und damit basta!“

„Ach bist du ein Kerl! Mit dir kann man ja nicht verkehren wie mit einem guten Freunde oder Kameraden. Wirklich so ein .....! Man merkt gleich, daß du ein doppelzüngiger Mensch bist.“

„Ja bin ich denn ein Esel, wie?! Wozu soll ich mir Dinge anschaffen, die ich absolut nicht brauchen kann.“

„Nein, bitte, rede nicht! Jetzt habe ich dich durchschaut.

So ein Schuft, wahrhaftig. Also gut, höre mal, machen wir ein Partiechen Pharao. Ich setze alle toten Seelen auf eine Karte und die Drehorgel dazu.“

„Nein, mein Bester, ein Glücksspiel verlieren, das hieße sich dem dunklen Zufall aussetzen,“ sagte Tschitschikow, während er nach den Karten schielte, die jener in der Hand hielt. Beide Spiele machten einen recht wenig Vertrauen erweckenden Eindruck auf ihn. Auch die Rückseite sah recht verdächtig aus.

„Warum denn dem Zufall,“ sagte Nosdrjow, „das ist doch kein Zufall; wenn das Glück dir günstig ist, Hölle und Teufel, was kannst du da nicht alles gewinnen. Sieh doch nur, welch ein Glück, du hast,“ sagte er, indem er ein paar Karten auflegte, um Tschitschikows Spiellust anzuregen. „Nein, solch ein Glück, solch ein Glück! Das flutscht nur so. Siehst du, da ist die verfluchte Zehn, durch die ich alles verloren habe. Ich ahnte es, daß sie mich im Stiche lassen wird. Aber ich machte die Augen zu und dachte nur, hol dich der Teufel! Tu’s nur Verräterin!“

Während Nosdrjow noch sprach, brachte Porphyr eine Flasche herein. Aber Tschitschikow lehnte entschieden ab und wollte weder spielen noch trinken.

„Warum willst du denn nicht spielen?“ sagte Nosdrjow.

„Weil ich keine Lust habe. Wenn ich ehrlich sein soll, bin ich überhaupt kein Freund vom Spiel.“