„Teufel!“ dachte Tschitschikow, „der Kerl verkauft sie mir, noch ehe ich überhaupt ein Wort fallen ließ!“ Und er fügte laut hinzu: „Und darf man fragen: was Sie wohl dafür nehmen würden? Obwohl ... das eigentlich ein Gegenstand ist ... bei dem man nicht gut von einem Preise reden kann ...“

„Also! um nicht viel zu verlangen: Hundert Rubel pro Stück,“ sagte Sabakewitsch.

„Hundert Rubel!“ rief Tschitschikow aus, indem er den Mund weit aufriß und Sabakewitsch erschrocken ins Gesicht starrte; er war sich nicht ganz klar, ob er sich verhört, oder ob vielleicht Sabakewitschs Zunge infolge ihrer Schwerfälligkeit eine ungeschickte Wendung gemacht habe, und mit einem falschen Wort herausgeplatzt sei.

„Ja finden Sie denn das zu teuer?“ sagte Sabakewitsch und fügte sogleich hinzu: „Und was ist Ihr Preis?“

„Mein Preis? Wir befinden uns wohl in einem kleinen Irrtum oder verstehen uns gegenseitig nicht und haben vergessen, worum es sich hier eigentlich handelt. Hand aufs Herz. Ich denke achtzig Kopeken — das ist das äußerste.“

„Herrgott! Ist das ein Einfall! Achtzig Kopeken?“

„Nun, was denn? Meiner Ansicht nach kann man nicht mehr wie achtzig Kopeken dafür bieten.“

„Ich handle doch nicht mit alten Schuhen!“

„Sie müssen aber doch auch zugeben, daß es keine Menschen sind.“

„Ja, glauben Sie wirklich, Sie finden jemand, der Ihnen eine eingetragene Seele für zwei Groschen verkauft!“