„Wozu denn eine Quittung?!“

„Wissen Sie, es ist doch sicherer! Das Glück ist nun mal launisch! Es kann soviel passieren.“

„Gut, dann geben Sie das Geld her!“

„Warum nur? Ich halte es ja in der Hand. Schreiben Sie erst die Quittung, dann sollen Sie es sogleich haben!“

„Ja, erlauben Sie mal, wie kann ich denn quittieren? Ich muß doch zuvor das Geld gesehen haben.“

Tschitschikow ließ die Banknoten los, und Sabakewitsch griff eiligst zu. Er ging an den Tisch, und während er das Geld mit ein paar Fingern der linken Hand bedeckte, bescheinigte er mit der anderen auf einem Zettelchen, daß er fünfundzwanzig Rubel in staatlichen Banknoten für die verkauften Seelen erhalten habe. Nachdem er die Quittung ausgestellt hatte, prüfte er noch einmal das Papiergeld.

„Der eine ist ein bissel alt,“ murmelte er, während er einen der Scheine ans Licht hielt! „und auch ein bissel zerrissen und abgenutzt. Na, aber unter Freunden achtet man schließlich nicht darauf.“

„Ein Halsabschneider! Ich sagte es ja,“ dachte Tschitschikow. „Und noch ’ne Bestie dazu!“

„Können Sie nicht Seelen weiblichen Geschlechtes brauchen?“

„Nein, ich danke!“