„Mein Herr, darf ich Sie bitten ... Ich habe es sehr eilig ...“ sagte er endlich ungeduldig.
„Gleich, gleich! ... Zwei Rubel dreiundvierzig Kopeken! ... Nur noch eine Minute! ... Ein Rubel vierundsechzig Kopeken!“ sagte der alte Herr, indem er den alten Frauen und den Portiers die Zettel ins Gesicht warf.
„Was wünschen Sie?“ sagte er endlich, indem er sich an Kowalew wandte.
„Ich bitte Sie,“ sagte Kowalew ... „es handelt sich um eine schier unglaubliche Spitzbüberei; bis zu diesem Augenblick weiß ich noch nicht, wie sie bloß passieren konnte. Ich bitte Sie jetzt nur, annoncieren zu wollen, daß derjenige, der mir diesen Halunken herbeischafft, eine gute Belohnung erhalten soll.“
„Wollen Sie mir bitte Ihren Namen angeben?“
„Nein! weshalb meinen Namen? es ist mir ganz unmöglich, ihn zu nennen. Ich habe aber gute Beziehungen, zum Beispiel zu Frau Tschechtarewa, der Gattin eines Staatsrates, oder zu Frau Pelagia Grigoriewna Podtotschina, die einen höheren Offizier zum Mann hat. Wenn sie es erführen ... Gott behüte! Sie können ganz einfach schreiben: ‚Ein Kollegien-Assessor‘ oder noch besser: ‚Ein Major‘.“
„Und der Ausgerückte war Ihr Leibeigner?“
„Was für ein Leibeigner? Das wäre noch keine so große Gemeinheit! Nein, mir ist ... die Nase ausgerückt! ...“
„Hm! was für ein merkwürdiger Familienname! Und um welche Summe hat Sie Herr Nase bestohlen?“
„Nase! Aber Sie sind nicht bei Sinnen! Meine Nase, meine eigene Nase ist es, die verschwunden ist, ich weiß nicht, wohin. Der Teufel hat mir einen Streich spielen wollen!“