„Sehr richtig bemerkt, Exzellenz,“ fiel Tschitschikow ein. „Ein sehr nützlicher Mensch; er ist so sprachgewandt und schreibt auch sehr schön.“
„Aber ich glaube er schreibt allerhand Dummheiten. Ich glaube er macht Verse oder so etwas.“
„Oh nein, Exzellenz, durchaus keine Dummheiten. Er schreibt an einem sehr ernsten und bedeutenden Werke. Er schreibt .... eine Geschichte, Exzellenz ....“
„Eine Geschichte? ... Was für eine Geschichte?“
„Eine Geschichte“ ... hier hielt Tschitschikow ein wenig inne, war es nun, weil ein General vor ihm saß, oder wollte er der Sache bloß eine größere Bedeutung beilegen, genug er fügte hinzu: „eine Geschichte der Generäle, Exzellenz!“
„Wie? der Generäle? Welcher Generäle?“
„Der Generäle im allgemeinen, Exzellenz, überhaupt aller Generäle ... das heißt, ich wollte eigentlich sagen, der vaterländischen Generäle.“
Tschitschikow fühlte, daß er sich gar zu weit verrannt hatte, und war daher sehr verlegen. Er hätte vor Ärger ausspucken mögen und sagte zu sich selbst: Herrgott, was rede ich da für einen Blödsinn.
„Entschuldigen Sie, ich verstehe noch nicht ganz ... wie ist denn das? Soll es die Geschichte einer bestimmten Epoche, oder sollen es einzelne Biographieen werden. Und dann: handelt es sich um sämtliche Generäle die existiert, oder nur um die, die am Feldzug des Jahres 1812 teilgenommen haben?“
„Seht richtig, Exzellenz, nur um die letzteren!“ Und er dachte sich: „Schlagt mich tot, ich verstehe kein Wort!“