„Jawohl, einen neuen Mantel!“ wiederholte Petrowitsch mit grausamer Beharrlichkeit.

„Aber, ... selbst ... wenn ... angenommen, ich faßte einen solchen Entschluß ... wieviel? ...“

„Sie wollen sagen, wieviel er kosten würde?“

„Ja.“

„So was wie hundertundfünfzig Papierrubel werden Sie schon anwenden müssen,“ erwiderte der Schneider, indem er die Lippen zusammenkniff.

Dieser Schneider liebte die starken Effekte und fand ein ganz besonderes Vergnügen darin, seine Kunden zu verblüffen und dann mit seinem einzigen schielenden Auge den Ausdruck ihres Gesichts zu beobachten.

„Hundertundfünfzig Rubel für einen Mantel?“ sagte Akaki Akakiewitsch.

Und der Titular-Rat sprach diese Worte mit einem Ton aus, der fast einem Schrei glich, vielleicht dem ersten, den er seit seiner Geburt ausgestoßen hatte, denn gewöhnlich sprach er ja mit großer Furchtsamkeit.

„Ja,“ versetzte Petrowitsch, „ohne Marderkragen und Seidenfutter für den Umhang; sonst würde er sich auf zweihundert Rubel belaufen.“

„Petrowitsch, ich beschwöre Sie,“ unterbrach ihn Akaki Akakiewitsch flehend, der auf den Schneider und all seine Effekte gar nicht mehr hörte, ihn auch nicht hören wollte; „ich beschwöre Sie, diesen Mantel irgendwie auszubessern, damit er noch eine Zeit halten kann!“