Solocha überlegte lange, wo sie einen so dicken Gast verstecken könnte; endlich wählte sie einen der größten Kohlensäcke, schüttete die Kohlen in einen Zuber, und der feiste Amtmann kroch mitsamt seinem Schnurrbart, Kopf und Mütze in den Sack.

Der Küster kam ächzend und sich die Hände reibend, herein, und erzählte, es sei niemand zu ihm zum Essen gekommen, er sei aber herzlich froh über die Gelegenheit, sich mit ihr unterhalten zu können, und habe sich nicht einmal durch das Schneegestöber davon abhalten lassen. Dann trat er näher auf sie zu, räusperte sich, grinste, tippte mit seinen langen Fingern auf ihren nackten vollen Arm und sagte mit einer Miene, in der Schlauheit und Selbstzufriedenheit lagen: „Was habt Ihr denn da, reizende Solocha?“ Und indem er das sagte, sprang er etwas zurück.

„Was kann das wohl sein! Ein Arm, Ossip Nikiforowitsch!“ antwortete Solocha.

„Hm! Ein Arm! Hähähä!“ rief der Küster herzlich zufrieden über diesen Anfang und ging im Zimmer auf und ab.

„Und was habt Ihr hier, teuerste Solocha?“ sprach er mit derselben Miene, ging wieder auf sie zu, betappte ihren Hals mit seiner Hand und sprang ganz so wie vorher wieder zurück.

„Als ob Ihr das nicht seht, Ossip Nikiforowitsch,“ erwiderte die Solocha, „mein Hals ist es, und dies hier ist ein Halsband!“

„Hm! Ein Hals mit einem Halsband! Hähähä!“ und der Küster ging wieder ein paarmal im Zimmer auf und ab und rieb sich die Hände.

„Und was habt Ihr hier, unvergleichliche Solocha? ....“ Es ist nicht ganz sicher, was der Küster jetzt mit seinen langen Fingern berührt hätte, denn auf einmal ertönte ein Klopfen an der Tür, und die Stimme des Kosaken Tschub ließ sich vernehmen.

„Oh Gott, ein Fremder!“ rief der Küster erschrocken. „Das soll nur werden, wenn man eine Person meines Standes hier antrifft .... Vater Kondrat wird es noch erfahren! .....................“

Aber die Befürchtungen des Küsters lagen auf anderem Gebiet; am meisten fürchtete er, seine Ehehälfte könnte es erfahren, deren schreckliche Hand ohnehin aus seinem dicken Priesterzopfe ein dünnes Mauseschwänzchen gemacht hatte. „Um Gottes willen, tugendhafte Solocha!“ sprach er, am ganzen Leibe zitternd. „Eure Güte, wie es im Evangelium Lucae heißt, Kapitel dreiz.... dreiz.... Man klopft, bei Gott, man klopft! Versteckt mich doch nur irgendwo!“