Der dicke Patzjuk erhob den Kopf und begann wieder die Kloßbrühe zu schlürfen.

„Die Leute sagen, — nimm es mir nicht übel ....“ sagte der Schmied, indem er sich selbst Mut zusprach, „ich sag’s nicht, um dich zu beleidigen — die Leute sagen, du bist mit dem Teufel verschwägert!“

Kaum hatte Wakula diese Worte gesprochen, so erschrak er schon, denn er dachte, er hätte sich zu eindeutig ausgedrückt und die herben Worte nicht genügend gemildert. Er erwartete, daß Patzjuk das Faß mitsamt der Schüssel packen und ihm an den Kopf werfen würde; darum wich er etwas zur Seite und hielt sich den Arm vor, damit die heiße Kloßbrühe ihm nicht das Gesicht bespritze.

Aber Patzjuk blickte ruhig vor sich hin und aß weiter.

Der Schmied entschloß sich ermutigt, fortzufahren: „Ich komme zu dir, Patzjuk; Gott schenke Dir viel Reichtum, gebe dir alles in Hülle und Fülle, und auch Brot in Proportion!“ Der Schmied verstand es sehr wohl, ab und zu ein neumodisch Wörtchen in seine Rede einzuflechten. Das hatte er sich während seines Aufenthaltes in Poltawa angewöhnt, als er den Bretterzaun des Hauptmanns tünchte. „Ich armer Sünder muß zugrunde gehen!! Nichts in der Welt kann mir mehr helfen! Komme, was kommen mag. Es bleibt mir nichts mehr übrig, als den Teufel selbst um Beistand zu bitten. Also, Patzjuk,“ rief der Schmied, als er bemerkte, daß jener unerschütterlich schwieg, „was soll ich anfangen!“

„Wenn du den Teufel brauchst, so scher dich doch auch zum Teufel!“ antwortete Patzjuk, richtete nicht einmal die Augen auf ihn, und fuhr fort, seine Klöße zu vertilgen.

„Deshalb komme ich ja eben zu dir,“ erwiderte der Schmied mit einer Verbeugung, „außer dir, glaube ich, weiß niemand den Weg zu ihm.“

Patzjuk sprach kein Wort — und aß seine Klöße zu Ende. „Erbarm dich, guter Mensch, schlag mir die Bitte nicht ab!“ drängte der Schmied. „Ob Schweinefleisch oder Wurst, ob Leinewand oder Hirse, — oder Buchweizenmehl, und alles, was du brauchst .... wie es so unter guten Leuten Sitte ist .... es soll dir an nichts fehlen. Sage mir doch nur so beispielsweise, welcher Weg zu ihm führt?“

„Der braucht nicht weit zu gehen, der den Teufel auf dem Buckel hat,“ sprach Patzjuk gleichgültig, ohne seine Stellung zu verändern.

Wakula starrte ihn an, als stände die Erklärung dieser Worte auf seiner Stirne zu lesen. „Was spricht er?“ schien seine Miene stumm zu fragen; und sein halbgeöffneter Mund bereitete sich vor, das erste Wort, das er sagen würde, zu verschlingen wie ein Klößchen. Aber Patzjuk schwieg.