„Sieh mich mal recht an, erkennst du mich nicht wieder?“

„Nein. Nimm’s mir nicht übel, ich erkenne dich nicht! Ich habe mein Lebtage so viel Fratzen gesehen, daß nur der Teufel sich auf alle besinnen könnte!“

„Schade, daß du dich nicht mehr auf Golupupenkos Sohn besinnst!“

„So bist du der Sohn des Achrim?“

„Wer denn sonst? Bin ich etwa der kahlköpfige Satan?“

Da faßten beide an die Mütze, und es begann ein gegenseitiges Abschmatzen; Golupupenkos Sohn beschloß sofort, ohne viel Zeit zu verlieren, seinen neuen Bekannten zu überfallen.

„Sieh mal, Solopi, deine Tochter und ich, wir lieben uns und wollen immer beieinander bleiben!“

„Nun, Paraßka,“ sagte Tscherewik zu seiner Tochter und lachte, „vielleicht solltet ihr wirklich, wie man so sagt, gemeinsam ..... auf einer Weide grasen! Nun, schlag ein! Trinken wir eins darauf, mein Herr nagelneuer Schwiegersohn!“

Und alle drei zogen miteinander zur wohlbekannten Jahrmarktsschenke — in die Bude des Judenweibes — die mit einer zahlreichen Flotille von Kruken und Flaschen jeder Art und jeden Alters angefüllt war.

„Brav, brav — alle Achtung!“ rief Tscherewik lustig, als er sah, wie sein künftiger Schwiegersohn sich ein Glas, das ein Viertelmaß faßte, vollschenkte, es, ohne eine Miene zu verziehen, auf einen Zug hinuntergoß und dann das Glas in Stücke schmiß. „Nun, was sagst du, Paraßka? Was ich dir für einen Bräutigam ausgesucht habe! Schau, schau, der säuft wie ein Held! ...“