Und lachend und sich hin und her wiegend, schwankte er mit ihr bis zu seinem Wagen. Unser Bursche strich die Budenreihen ab, vor denen sogar Kaufleute aus Gadjatsch und Mirgorod, jenen beiden so berühmten Städten des Gouvernements Poltawa, standen; er wollte sich eine Holzpfeife mit Messingbeschlag, ein rotgeblümtes Tuch und eine Mütze kaufen; als Hochzeitsgeschenke für den Schwiegervater und die anderen, wie es sich nun einmal gehörte.
IV.
Hältst dich wohl für einen Mann,
Aber rückt ein Weibsbild an,
Dann setzt’s Senge .......
Kotljarewski.
„He, Frauchen, ich habe einen Bräutigam für unsere Tochter gefunden!“
„’s ist wohl gerad die rechte Zeit, sich einen Bräutigam zu suchen! Du Dummkopf du, mußt wohl dein Leben lang ein Dummkopf bleiben! Wo hast du gesehen oder wo hast du gehört, daß ein anständiger Mensch jetzt hinter einem Bräutigam herläuft? Hättest du doch lieber daran gedacht, den Weizen loszuwerden. Das wird ein schöner Bräutigam sein! Sicher ist’s der zerlumpteste aller Habenichtse!“
„Ach was, davon ist keine Rede! Du solltest nur mal sehen, was das für ein Bursche ist! Sein Kittel allein kostet mehr als deine grüne Jacke und die roten Stiefel zusammengenommen. Und wie der großartig Schnaps saufen kann! ..... Der Teufel hole mich mit dir zusammen, wenn ich je gesehen habe, daß ein Bursche ein halbes Maß hinuntergießt, ohne mit der Wimper zu zucken .....“
„Ei freilich, also ein Trunkenbold und ein Landstreicher wie du! das würde dir so passen! Ich möcht’ darauf wetten, daß es derselbe Lümmel ist, der uns auf der Brücke angerempelt hat. Schade, daß ich ihn bis jetzt noch nicht erwischt habe — ich hätte ihm schon was gezeigt!“